Eine Insel namens Ketut

Warnung: Der folgende Beitrag enthält explizite Sommerdarstellungen in Wort und Bild und sehr niedliche Affen und kann auf Menschen aus dem winterlich-depressiven Spektrum verstörend wirken. (Anmerk. d. Red.)

In Bali heißen alle gleich! Das ganze schlüsselt sich dadurch auf, als wievieltes Kind man geboren wurde. Das bedeutet das alle Wayan, Putu, Gede, Iluh, Made, Nengeh, Komang oder Ketut heißen. Mehr Namen gibts nicht. Und dann dafür aber ein kompliziertes System in welcher Reihenfolge diese Namen kommen. Verrückt. Wobei, in Griechenland heißen im Prinzip alle Männer Georgios und es funktioniert auch.

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Das Beste kommt zum Schluss

Hallo ihr Lieben!

Wir wohnen in Melbourne bei Freunden in einer friedlichen Wohngegend mit lauter Eigenheimen. Charlotte schneidet gerade das Obst für die Pavlova. Ich nippe an einem Apfel-Cider mit Eiswürfeln. Draußen sind es angenehme 23 Grad. Bisschen frisch vielleicht. Vorgestern waren es noch 38 Grad. Aber man lässt es so über sich ergehen. Unsere Gastgeber sind Laurie und Louise, Freunde von Emma und Marc. Wir wohnen hier für drei Wochen bevor es weiter nach Asien geht. Unsere neuen Gastgeber sind wirklich sehr großzügig und laden uns auf alles ein. Selbst ihre Autos teilen sie mit uns, 7 an der Zahl. So kam es dazu, dass Charlotte und ich gestern mit ihrem schwarzen ’97 Jaguar XJR durch die melbourner Innenstadt geglitten sind. Ein tolles Gefühl. Fährt sich ganz anders als ein Mitsubishi. Unser eigenes Auto haben wir für erfreuliche 6000$ verkauft. 600$ mehr als wir damals bezahlt haben.

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Houston, wir haben Rauch in der Kabine!

Es sind die letzen 60 Tage, die wir in Australien verbringen. Alle Pfirsiche sind geerntet, alle Avocados verpackt und alle custard apple Bäume vom Laube befreit. Die Messen sind also gesungen. Jedenfalls für uns. In der kommenden Saison werden sich dann andere Backpacker wieder mit diesen wunderbaren Arbeiten beschäftigen dürfen.

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Goodbye Blackwattle Farm

Haaaaallo!

Eine weitere Zäsur steht ins Haus. Unsere Zeit auf der Blackwattle Farm neigt sich gen Ende. Nach dreieinhalb Monaten satteln wir wieder unseren 4×4. Campingequipment verstaut, Dachkisten festgezurrt, Werkstatt besuchen, Deo rauf, ein paar Liegestütze gemacht – we are back on the road! Das Ostback und der Ayers Rock (Uluru) warten!

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Die Entdeckung der Schnelligkeit oder „Aber der Wagen der rollt…“

August! Um Himmels willen. Es ist August. Die Zeit rast! Das ist ein zweischneidiges Schwert. Zum Einen: wir haben es geschafft in Australien Fuss zu fassen. Juhu! Wir sind nach Australien gegangen und ziehen es volle Möhre durch. Zum Anderen: Wir müssen doch noch viel viel viel mehr sehen!

Aber: 8 Monate haben wir in Down Under auf dem Buckel, 8 weitere Folgen noch. Halbzeit.

Das große Halbzeit-Gewinnspiel!

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Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad…

2000 Kilometer später melden wir uns nach fast einmonatiger Abstinenz wieder im Blog.

Alle Brüder Wendt / Walther hatten schon Geburtstag, das Familienpferd wird bald umziehen, Muttern hat sich (wahrscheinlich mal wieder voll auf Nitro) den Arm abgesäbelt, Elise hat in New York gelebt und Philipp scheinen sie die Finger amputiert zu haben, weil von dem hört man gar nichts mehr, Vater Wendt träumt wirres Zeug aus dem Konditoreiwesen und Ben und Conny entscheiden sich zwischen Grohe oder Villeroy und Boch. Wahrscheinlich kann Jannick schon Purzelbaum rückwärts und Maxim beherrscht die Exponentialfunktion. Oder sowas… Es ist die Hölle los bei der Familie in Deutschland – und was machen wir? Nicht genug Postkarten schreiben.

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Schaffe, schaffe Häusle baue!

Liebe Gemeinde, Freunde, Familie, Kollegen, Nachbarn…. und überhaupt alle.

Seit knapp 14 Tagen sind Charlotte und ich getrennt. Räumlich getrennt.

Im letzten Eintrag haben wir erzählt wie gut die Bezahlung ist. Und erwähnt, dass wir eine nicht ganz unerhebliche Rechnung aus der Autowerkstatt zu berappen haben. 5 Tage später hat mir die Besitzerin vom Supermarkt zu verstehen gegebenen, dass sie mir leider keine Stunden mehr anbieten kann. Ja, ne, is klar… Es kommen keine Kunden und 4 Angestellte kann sie sich nicht mehr leisten. Hmm, achso, ja… Deswegen muss einer gehen und da ich zuletzt dazugekommen bin, werde ich als erster gehen müssen. Ah, verstehe, logisch… Dafür kommt ein neuer der aber mehrere Monate bleibt und deswegen planungstechnisch für sie sicherer ist. Achso, na… hääh?

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Inside Coles Bay

Es ist Freitag, der 13. Mai und wir sind seit 125 Tagen weit entfernt von der Heimat. Wobei – stimmt das denn?

Wir haben eine neue Heimat. Sie heißt Coles Bay und liegt an der Ostküste Tasmaniens. 200 Kilometer von Tasmaniens Hauptstadt Hobart und genauso lange von Launceston entfernt, was die nächsten größeren Städte sind. 1953 hat in Coles Bay das erste Postamt eröffnet, nachdem von hier aus Walfang und Bergbau betrieben wurden. Also sprich – als meine Oma schon Briefe schreiben konnte, gab hier noch nicht mal eine Post. So jung ist der Ort. Tzühe… Inside Coles Bay weiterlesen

Tasmanien, du gefällst!

Tasmanien – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2016. Dies sind die Abenteuer des Geländewagens Freitag, der mit seiner 2 Mann starken Besatzung 1 Jahr lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von Deutschland entfernt, dringt Freitag in australische Buschlandschaft vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Tasmanien, du gefällst! weiterlesen

Unsere kleine Farm

Vier Wochen später…

Es ist einfach nicht möglich einen nahtlosen Übergang vom letzten Blogeintrag zu gestalten, glaubt mir ich habe es versucht.
Also, Vier Wochen später-
Wir sind jetzt im Big Business, Traubenreben, das Produkt unserer Begierde. Wer hat gesagt das Geld nicht auf Bäumen wächst, derjenige hat doch keine Ahnung. Wobei man gestehen muss reich werden wir hier nicht, 93-95c pro ca. 10 kg Box abzüglich Steuern. Aber bevor wir uns in Gewinnspannen und Steuersätzen verlieren, lieber mehr über den Verlauf der letzten Wochen. Unsere kleine Farm weiterlesen